Kuripe aus Kupfer mit geschwungenem Rankenmuster
Ein Kuripe ist das Hilfsmittel, mit dem du dir Rapé selbst zuführst. Rapé ist eine fein gemahlene Mischung aus Kräutern, Tabak und Asche, die bei indigenen Völkern im Amazonasgebiet seit Langem gebräuchlich ist. Die Form eines solchen Applikators bleibt fast überall gleich: zwei Röhrchen, die im Winkel zueinander stehen und zusammen ein V bilden. Ein Ende führt zum Mund, das andere zum Nasenloch, sodass Richtung und Kraft vollständig bei dir bleiben.
Diese Ausführung besteht aus Kupfer. Das Mittelstück ist dunkel gefasst und trägt ein Muster aus durchlaufenden Schwüngen und Ranken, in dem das darunterliegende Kupfer als feines Linienspiel wieder auftaucht. Beide Enden sind blank belassen und poliert. Mit etwa 30 Gramm liegt dieses Modell schwerer in der Hand als ein Kuripe aus Bambus oder Holz, und es gibt unter Druck nicht nach. Kupfer läuft mit der Zeit dunkler an; diese Patina gehört zum Material und sagt nichts über die Qualität aus.
Anwendung und Pflege
Gib eine kleine Menge Rapé in das Ende, das zum Nasenloch führt, setze das andere Ende an den Mund und blase einmal kurz und gezielt. Für das zweite Nasenloch wiederholst du den Vorgang, wenn du magst. Fang mit wenig an und nimm dir Zeit für die Dosierung, denn ein Kuripe bringt das Pulver weit direkter ein, als es auf den ersten Blick wirkt. Halte das Röhrchen trocken und klopfe oder wische es nach dem Gebrauch aus, damit der Durchgang frei bleibt und nichts verklebt.
Der Unterschied zu den anderen Kuripes bei Avalon
Neben dieser Kupferversion führt Avalon Magic Plants auch den Geometric Kuripe mit kantigen Flächen statt Schwüngen. Dazu kommen der hölzerne Kuripe Mahonia und der Kuripe wood, der Kuripe Peru aus Bambus, der Tagua Kuripe sowie die farbigen Kuripes in Grün/Blau und Rosa/Violett. Das Material bestimmt vor allem Gewicht und Ausstrahlung: Bambus ist am leichtesten, Holz liegt dazwischen und Metall ist am robustesten. Alles verlässt unser Lager diskret verpackt.