Kommt schon Leute, ich will ein Halleluja für psychedelische Forschung hören! Eine neue Studie zeigt, dass bestimmte psychedelische Drogen bei der Bekämpfung von Depressionssymptomen bei Ratten möglicherweise wirksamer sind als herkömmliche Medikamente selbst, wie Ketamin, das kürzlich von der US-amerikanischen Food and Drug Administration als legales Medikament gegen die Krankheit in Form eines Nasensprays für den menschlichen Gebrauch zugelassen wurde. Bei Ratten gilt dies besonders für Fälle schwerer Depression.

Magic Mushrooms zur Rettung!

Der in der wissenschaftlichen Zeitschrift ACS Chemical Neuroscience veröffentlichte Bericht enthüllt, dass Magic Mushrooms insbesondere genauso effizient und sogar besser sein könnten als die Medikamente, an die viele gewöhnt sind, da sie, anstatt Stress- und Angstniveaus zu eliminieren, das Gehirn ausreichend entspannen, sodass es selbst mit der Angst umgehen kann. Die Studie enthüllt auch, dass mehrere Substanzen, die 5-HT2A-Rezeptoren stimulieren (die für die Verarbeitung des Konsums bestimmter Drogen, einschließlich Psychedelika, verantwortlich sind), nicht als psychedelisch gelten (wie Ketamin), aber sie könnten helfen, Depressionen in ihrem chronischsten Zustand zu bekämpfen.

Die Forschung wurde an Ratten durchgeführt, die in zwei Gruppen aufgeteilt wurden. Einige erhielten LSD, während andere Psilocybin erhielten (die psychedelische Substanz halluzinogener Pilze und Magic Truffles, aber das müssen wir dir wahrscheinlich nicht mehr erzählen!). Die Nagetiere zeigten Verringerungen der Immobilität, die während des gesamten fünfwöchigen Studienzeitraums anhielten, was darauf hindeutet, dass eine einzige Behandlung mit diesen Medikamenten zu einer dauerhaften Abnahme der Depression führt.

Stärkere Wirkungen als LSD oder Ketamin

Der Bericht enthüllt auch, dass die Wirkung während der fünf Wochen überhaupt nicht nachließ und bei den Mäusen, die Psilocybin genommen hatten, erheblich stärker war als bei denen, die LSD erhielten. Die Mäuse, die Ketamin erhielten, zeigten jedoch während der ersten zwei Wochen nach der Behandlung mit dem Medikament eine reduzierte Immobilität, aber bis zur dritten Woche war diese Verbesserung vollständig verschwunden, was darauf hinweist, dass die antidepressive Wirkung eher natürlicher Art und wahrscheinlich nur von kurzer Dauer war.

Abschließend stellten die Studienautoren fest, dass Psilocybin, anstatt Angst einfach automatisch zu eliminieren, irgendwie die Elastizität ihrer Gehirne erhöhen kann, sodass sie lernen können, ihre Angst zu überwinden, wenn sie die Gelegenheit bekommen, sich wiederholt damit auseinanderzusetzen. Dies ist ziemlich wichtig bei der Identifizierung des Unterschieds zwischen Magic Mushrooms und regulären Medikamenten zur Reduzierung von Depressionen bei Ratten. Denn während einige Medikamente Symptome der Depression selbst bekämpfen können, halfen die Pilze den Ratten, entspannter zu werden und gaben ihnen die Kraft, ihre Depression selbst zu bekämpfen.

Mehr Studien am Menschen erforderlich

Obwohl diese Effekte bei Ratten vielversprechend sind, ist noch mehr Forschung nötig, um zu endgültigen Schlussfolgerungen zu kommen. Es gab jedoch Studien an Menschen, bei denen ähnliche Effekte beobachtet wurden. Eine britische Studie des King's College London und des Unternehmens für psychische Gesundheitsversorgung Compass Pathways fand heraus, dass es zwar „keine schwerwiegenden unerwünschten Ereignisse" und „keine negativen Auswirkungen" auf die kognitive und emotionale Funktion bei den Freiwilligen gab, die Psilocybin nahmen, sie aber „Veränderungen in der sensorischen Wahrnehmung und positive Stimmungsveränderungen" erlebten.

„Die Ergebnisse der Studie sind klinisch beruhigend und unterstützen die weitere Entwicklung von Psilocybin als Behandlung für Patienten mit psychischen Problemen, die sich mit konventioneller Therapie nicht verbessert haben, wie behandlungsresistente Depression", sagte James Rucker, einer der leitenden Forscher vom King's College London, in einer Pressemitteilung. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation sind weltweit mehr als 264 Millionen Menschen von Symptomen einer Depression betroffen. Neue Wege zur Bekämpfung zu finden ist extrem wichtig – also lasst uns hoffen, dass diese Ratten uns helfen können!