Reismehl 250 g: die Nährstoffquelle im Substrat
Reismehl gehört zu den ältesten Zutaten der Pilzzucht zu Hause. Es liefert die Stärke und das Eiweiß, von denen das Myzel lebt, und weil es fein gemahlen ist, verteilt es sich gleichmäßig in der übrigen Mischung. Dieser Beutel enthält 250 g biologisches Reismehl. Für sich genommen ist es kein Nährboden: Es wird fast immer mit Vermiculit kombiniert, das Feuchtigkeit speichert und die Struktur locker hält.
Diese Kombination kennt man als Reismehlkuchen. Vermiculit, Reismehl und Wasser kommen zusammen in ein Glas, meist im Verhältnis von etwa zwei Teilen Vermiculit auf einen Teil Reismehl. Die Mischung soll feucht sein, aber nicht nass: Drückst du eine Handvoll zusammen, darf höchstens ein Tropfen austreten. Danach werden die Gläser sterilisiert, abgekühlt und mit einer Sporenspritze beimpft. Wie viel Mehl du brauchst, hängt von deinem Rezept und der Glasgröße ab; mit 250 g kommst du bei den üblichen Verhältnissen über einige Gläser hinweg.
Worauf du achtest
Arbeite so sauber wie möglich. Die meisten misslungenen Zuchten scheitern nicht am Substrat selbst, sondern an Schimmel und Bakterien, die beim Beimpfen hineingelangen. Eine abgewischte Arbeitsfläche, Alkohol, Handschuhe und ein Mundschutz machen dabei viel aus. Lagere das Reismehl trocken und gut verschlossen; Mehl, das Feuchtigkeit zieht, verklumpt und verdirbt schneller. Beachte außerdem, dass die Regeln rund um die Pilzzucht von Land zu Land unterschiedlich sind.
Was du sonst noch brauchst
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