Mundmaske: den Atem vom Substrat fernhalten
Bei der Pilzzucht scheitert es selten am Züchten selbst. Entscheidend ist, ob etwas anderes als dein Myzel im Substrat landet. Schimmelsporen und Bakterien schweben in jedem Raum, sitzen auf den Händen und auf dem Werkzeug, und sie reisen ebenso in den feinen Tröpfchen mit, die du ausatmest, während du dich über ein offenes Kit beugst. Genau dieser Weg wird gern vergessen: Reden oder Seufzen über einer Kultur reicht aus, um eine Kontamination in Gang zu setzen. Ein Substrat steckt voller Nährstoffe, was hineinkommt, hat also freie Bahn.
Eine Maske löst genau diesen einen Punkt. Du setzt sie auf, bevor du Beutel, Glas oder Deckel öffnest, und behältst sie auf, solange etwas offen liegt. So kannst du in Ruhe weiterarbeiten, auch wenn das Beimpfen oder Ernten länger dauert, ohne bei jedem Atemzug aufpassen zu müssen. Achte darauf, dass die Maske Nase und Mund bedeckt, fass die Vorderseite nicht mehr an, sobald sie sitzt, und entsorge sie nach der Sitzung.
Steriles Arbeiten in Kürze
Wasch dir die Hände und arbeite in einem Raum ohne Zugluft, bei geschlossenen Fenstern und nachdem sich der Staub gelegt hat. Nimm Alkoholtupfer für den Injektionsport, das Skalpell und die Arbeitsfläche, zieh Handschuhe an und leg dir alles vorher zurecht, damit du nicht mittendrin weglaufen musst. Öffne so wenig und so kurz wie möglich. Jeder Schritt für sich ist wenig, zusammen machen sie den Unterschied zwischen einer Kultur, die durchstartet, und einer, die nach einer Woche grün wird.
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Neben dieser Maske führt Avalon Magic Plants das übrige Zuchtzubehör: sterile Handschuhe, sterile Spritzen mit Nadel, Alkoholtupfer, ein Skalpell mit Klingen, autoklavierbare Filterbeutel, Vermiculit, Perlit und Heizmatten. Alles wird diskret verpackt versendet.