Trichocereus bridgesii: 20 Samen eines schlanken Säulenkaktus
Trichocereus bridgesii, in der botanischen Literatur auch Echinopsis lageniformis, stammt aus den bolivianischen Anden und trägt dort Namen wie achuma und wachuma. Der Säulenkaktus verzweigt sich von der Basis aus und erreicht etwa 2 bis 5 Meter, ausnahmsweise 6, bei Stammdurchmessern von 15 bis 20 cm. Die Säulen tragen meist fünf bis sieben Rippen mit einer deutlichen waagerechten Kerbe über jeder Areole. Daraus wachsen die Stacheln: honigfarben bis braun, in Gruppen von bis zu vier, 4 bis 10 cm lang und bei ausgewachsenen Pflanzen rund 2,5 bis 3 cm voneinander entfernt.
Wer genug Jahre investiert, erlebt im Sommer die Blüte. Die Blüten sind groß, bis 20 cm im Durchmesser, weiß und duftend, und sie öffnen sich nachts. Blütenröhre und Frucht sind mit Schuppen und schwarzen, gekräuselten Haaren besetzt. Die Art gehört zu den meskalinhaltigen Trichocereus-Kakteen mit langer Tradition in den Anden; die Samen in dieser Tüte verkaufen wir ausschließlich zur Anzucht, als Zierpflanze, und nicht zum Verzehr.
Keimung
- Säe auf ein luftiges, gut durchlässiges Kakteensubstrat und drücke die Samen nur leicht an, statt sie einzugraben. Lass etwa zwei Zentimeter Abstand; junge Säulenkakteen stehen gern etwas enger, so stützen sie sich gegenseitig.
- Halte die Luftfeuchte hoch, etwa unter einer durchsichtigen Haube oder einer Folie.
- Die ersten Sämlinge zeigen sich meist zwischen dem dritten und dem zehnten Tag. Zuerst sehen sie aus wie kleine grüne Kugeln; kurz darauf erkennst du die Keimblätter und die erste Reihe Areolen.
Licht, Temperatur und Wasser
Häng die Lampen an eine Zeitschaltuhr und lass sie zwölf bis sechzehn Stunden täglich laufen; etwas Aufwendiges braucht es nicht. Wichtiger ist der Unterschied zwischen Tag und Nacht: halte in der Lichtphase etwa 25 bis 40 Grad und lass es im Dunkeln auf 10 bis 25 Grad absinken. Dieses Auf und Ab ahmt das Wüstenklima nach, und ohne diesen Unterschied keimt ein großer Teil der Samen nicht. Gieße in der Wachstumszeit zweimal pro Woche. Für einen Kaktus klingt das nach viel, doch so versorgte Sämlinge wachsen kräftig heran, und ein sehr leichter Dünger bei jedem Gießen schadet nicht. Junge Kakteen vertragen weder pralle Sonne noch Extreme: weder tagelang nass stehen lassen noch ganz austrocknen. Die Anzucht aus Samen geht langsam, rechne also im ersten Jahr mit kleinen Pflänzchen und danach mit Geduld.
Verwandte Samen und Kakteen bei Avalon Magic Plants
Bei Avalon Magic Plants gibt es auch Trichocereus pachanoi - San Pedro seeds (20 seeds) und Trichocereus peruvianus seeds (20 seeds) aus derselben Gruppe, und für Freunde kugeliger Kakteen Lophophora williamsii - Peyote Seeds (10 seeds) oder das Peyote growkit. Lieber nicht bei null anfangen? Dann stehen bewurzelte Pflanzen im Sortiment, etwa San Pedro - Trichocereus pachanoi und Peruvian Torch - Trichocereus peruvianus. Alles wird diskret verpackt verschickt.