Salix alba 1:1 Extrakt: Silberweide in Tropfenform
Salix alba, auf Deutsch Silberweide oder Weißweide, ist ein Laubbaum, der von Natur aus in Europa sowie in West- und Zentralasien wächst und bis nach Nordafrika reicht. Er wird zehn bis dreißig Meter hoch und hält seine Wurzeln am liebsten in Wassernähe, an Ufern, in Auen und auf feuchtem Boden. Die Blätter sind fünf bis zehn Zentimeter lang und mit sehr feinen, seidigen weißen Haaren bedeckt, vor allem auf der Unterseite; dieser Schimmer lässt die Krone silbrig wirken und hat der Art ihren Namen gegeben. Ältere Stämme bekommen eine graubraune, tief gefurchte Rinde. Im zeitigen Frühjahr erscheinen Kätzchen, männliche und weibliche auf getrennten Bäumen. Das Holz ist leicht und biegsam und wird seit Jahrhunderten zu Körben, Küchengerät und Schnitzarbeiten verarbeitet. In Weidenrinde steckt Salicin, jene Substanz, die im neunzehnten Jahrhundert den Ausgangspunkt für die Entwicklung der Salicylsäure bildete.
Aus diesem Baum stammt der Extrakt. Die Angabe 1:1 beschreibt die Konzentration: Pro Milliliter ist etwa ein Gramm Pflanzenmaterial verarbeitet. Bei einem stärkeren Extrakt, etwa 2,5:1, steckt mehr als doppelt so viel Pflanzenmaterial in derselben Menge Flüssigkeit; dieses Verhältnis bleibt also nah am Kraut selbst. Das weiße Fläschchen enthält 10 ml und hat einen Pipettenverschluss, mit dem du tropfenweise abmessen kannst. Laut Etikett sind mehr als zweihundert Tropfen darin.
Dosieren und anwenden
Schüttle das Fläschchen kurz und miss ein paar Tropfen in ein Glas Wasser oder eine Tasse Tee, oder nimm sie unter die Zunge. Fang mit einer kleinen Menge an und schau, wie es dir bekommt, bevor du mehr nimmst.
Aufbewahren und beachten
Bewahre das Fläschchen gut verschlossen, kühl, trocken und dunkel auf, außerhalb der Reichweite kleiner Kinder. Wenn du schwanger bist, stillst oder Medikamente nimmst, sprich vorher mit deinem Arzt. In derselben Kategorie führt Avalon Magic Plants Dutzende weiterer 1:1 Extrakte, darunter Valeriana officinalis, Matricaria chamomilla, Urtica dioica, Mentha piperita und Calendula officinalis.