Pinus sylvestris 1:1 Extrakt: Waldkiefer in Tropfenform
Die Waldkiefer hat das größte natürliche Verbreitungsgebiet aller Kiefern. Sie wächst von Spanien und Schottland über Skandinavien bis tief nach Sibirien und Nordostasien, und die Bezeichnung Changbai pine auf dem Etikett verweist auf genau dieses asiatische Ende des Areals, rund um das Changbai-Gebirge an der Grenze zwischen China und Korea. Dort wächst die Varietät Pinus sylvestris var. mongolica, die sich vor allem durch längere Nadeln von etwa vier bis zwölf Zentimetern unterscheidet. Die Art ist leicht zu erkennen: Die Nadeln stehen zu zweit, sind blaugrün und in sich gedreht, und die Rinde ist unten graubraun und rissig, weiter oben dagegen schuppig und orangerot. An einem warmen Tag riecht die Luft unter so einem Baum würzig und harzig.
Aus Pflanzenmaterial dieser Kiefer ist der Extrakt hergestellt. Die Angabe 1:1 beschreibt die Konzentration: rund ein Gramm Pflanzenmaterial pro Milliliter. Ein stärkerer Extrakt wie 2,5:1 enthält im selben Milliliter mehr als das Doppelte, dieses Verhältnis bleibt also nah an der Pflanze selbst. Das Fläschchen fasst 10 ml und hat eine Pipette. In der europäischen Kräutertradition wurden vor allem die jungen Triebe und die Nadeln der Kiefer genutzt; Aufgüsse aus Kiefern- und Fichtennadeln trank man früher im Winter, als frisches Obst knapp war.
Dosieren und anwenden
Schüttle das Fläschchen kurz und gib ein paar Tropfen in ein Glas Wasser oder eine Tasse Tee, oder nimm sie unter die Zunge. Der Geschmack ist harzig und frisch, fang also mit wenig an; ein Tropfen mehr geht immer.
Aufbewahrung und Hinweise
Bewahre das Fläschchen kühl, trocken und dunkel auf, gut verschlossen und außerhalb der Reichweite kleiner Kinder. Bist du schwanger, stillst du oder nimmst du Medikamente, sprich zuerst mit deinem Arzt. In derselben Kategorie führt Avalon Magic Plants Dutzende weiterer 1:1 Extrakte, darunter Valeriana officinalis, Matricaria chamomilla, Echinacea purpurea, Eucalyptus globulus und Urtica dioica.