Yerba Mate Extrakt 10:1: Mateblätter in konzentrierter Form
Hinter Yerba Mate steht Ilex paraguariensis, eine Art aus der Familie der Stechpalmengewächse (Aquifoliaceae). Die Pflanze fängt als Strauch an und wächst wild zu einem Baum von etwa fünfzehn Metern heran; auf Plantagen halten die Betriebe sie deutlich niedriger, meist auf drei bis sechs Meter, damit die Blätter von Hand erreichbar bleiben. Diese Blätter sind immergrün, ledrig und am Rand gesägt, die Blüten klein und weißgrün. Heimisch ist die Art im subtropischen Süden Brasiliens, in Paraguay, Uruguay und im Nordosten Argentiniens, vor allem in der Provinz Misiones. Aus genau dieser Region kommt auch die Weltproduktion: Brasilien steht für rund die Hälfte, Argentinien für gut ein Drittel, Paraguay für das letzte Zehntel. Geerntete Zweige trocknet man üblicherweise über Holzfeuer, woher die rauchige Note im Blatt stammt.
Getrunken wird Mate länger, als es europäische Aufzeichnungen aus der Gegend gibt. Die Guaraní kannten das Getränk vor der Kolonialzeit und nannten das Blatt ka'a, einfach Kraut; das Wort Mate dagegen kommt aus dem Quechua, wo mati ein Trinkgefäß oder eine Kalebasse bezeichnet. Mitte des 17. Jahrhunderts nahmen Jesuiten die Pflanze auf Plantagen in Misiones in Kultur, womit sie zur Handelsware wurde. Die klassische Zubereitung: eine Kalebasse zu etwa drei Vierteln mit getrockneten Blättern und Stielchen füllen, Wasser mit 70 bis 80 Grad aufgießen, heiß, aber nicht kochend, und durch eine Bombilla trinken, ein Rohr aus Metall oder Holz. Das Gefäß macht die Runde, jeder trinkt, wenn er dran ist. Mit kaltem Wasser heißt dasselbe Getränk Tereré.
Was 10:1 bedeutet
Bei einem 10:1 Extrakt sind zehn Gramm Blatt auf ein Gramm Extrakt eingedampft. Die 3 Gramm in diesem Tütchen entsprechen also ungefähr dreißig Gramm getrockneten Mateblättern, und du brauchst folgerichtig weniger davon als von losem Blatt. Löse eine kleine Menge in heißem Wasser auf, lass sie ein paar Minuten stehen und steigere lieber langsam, statt gleich einen gehäuften Löffel zu nehmen. Der Geschmack ist kräutrig und grasig mit einer deutlichen bitteren Kante; Honig, Zitrone oder ein Schuss Fruchtsaft nehmen ihr die Spitze. In Mateblättern stecken von Natur aus 0,7 bis 1,7 Prozent Koffein bezogen auf die Trockenmasse, dazu 0,3 bis 0,9 Prozent Theobromin und Polyphenole wie Quercetin und Rutin. Im Konzentrat liegen diese Stoffe entsprechend dichter beieinander.
Aufbewahrung und Wissenswertes
Bewahre das Tütchen kühl, trocken und dunkel auf, außerhalb der Reichweite von Kindern. Mate enthält von Natur aus Koffein; denk daran, wenn du darauf empfindlich reagierst. Wenn du Medikamente nimmst, schwanger bist oder stillst, sprich vorher mit deinem Arzt. Der Gebrauch von Kräutern bleibt deine eigene Verantwortung. In derselben Kategorie Kräuterextrakte führt Avalon Magic Plants unter anderem Maca 5:1 von Lepidium meyenii, Muira puama 25X, Motherwort 12:1 und Pink Lotus 50X.